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Energiemonitoring bei e-term - Teil 2

Zähler in der E-TankstelleIm ersten unserer dreiteiligen Energiemonitoring-Serie (hier nachlesen) informierten wir Sie über die Gründe, die Abwicklung und den Projektstart. Im zweiten Teil berichten wir nun über den Beginn der Umsetzung (natürlich mit Bildern) und die dafür benötigte Technik.

Die Umsetzung

Welche Bereiche zu erfassen sind, legten wir bereits im Pflichtenheft fest. Nun ging es darum, diese „fit“ für die Erfassung zu machen. Hierfür ist es nötig, geeignete Messinstrumente zu verbauen und die Messwerte zu einer Zentrale zu übermitteln. Dazu rüsteten wir unter anderem unsere E-Tankstelle, den Server und den Lagerbereich mit Zählern mit Modbus Schnittstelle nach. Leider ging dies bei den Hauptanschlüssen (hiervon haben wir mehrere) nicht ganz so einfach, da unser lokaler Energieversorger erst im Laufe des nächsten Jahres auf Smart-Meter umstellen wird. Ein gemeinsam angedachtes Pilotprojekt, bei dem wir sofort umgestellt hätten, war leider nicht umsetzbar. Bis dahin müssen wir die Werte einmal pro Monat ablesen und manuell in die Datenbank eintragen. Im Zuge der Umstellung werden wir entscheiden, ob wir die Daten aus dem Onlineportal automatisch übernehmen oder direkt vom Zähler in die Datenbank auslesen.

Die Technik

SPS SteuerungWir haben uns dafür entschieden, auf Zähler mit RS485-Schnittstellen und RTU Protokoll zu setzen. Dieses einfache und offene Protokoll lässt sich sauber auf TCP/IP umsetzen. Dadurch sind wir in der Lage unsere bestehende Netzwerkinfrastruktur, die über die drei Gebäudeteile hinweg besteht, zu nutzen. Das erspart uns das Ziehen neuer Leitungen sowie etwaige Zusatzkosten und verhindert Störungen im Betrieb.
Für die Umsetzung auf TCP/IP benützen wir ein einfaches Gateway.
Im Falle von Neubauten kann darüber nachgedacht werden, alle Messstellen mittels RTU zu verbinden, da es eine günstige und saubere Lösung ist und das TCP/IP-Gateway entfällt. Alternativ zum für Energieerfassung gängigsten Modubus kann auch Mbus oder LONbus eingebunden werden. Wir empfehlen das hauptsächlich in jenen Fällen, bei denen diese Systeme bereits im Haus vorhanden sind.
Um alle Daten zusammenzuführen und in einer Datenbank zu verarbeiten, haben wir uns für eine kleine SPS-Steuerung entschieden. Diese wurde mit einer RS485-Kommunikationskarte ausgestattet und verfügt damit bereits über alle nötigen Kommunikationsarten (TCP/IP, RS485, S0). Weitere Schnittstellen könnten nach dem gleichen Prinzip zusätzlich integriert werden. Örtlich haben wir für die SPS einen zentralen Platz im Haus gesucht, der natürlich über die Netzwerkanschlüsse verfügen muss – und in unserem Fall auch noch für Gäste zugänglich sein soll.
Alle Komponenten konnten entweder in den bestehenden Verteilern ergänzt oder in kleine Automatengehäuse von Hensel eingebaut werden.

Im dritten und letzten Teil werden wir Ihnen zeigen, wie die Daten verarbeitet und dargestellt werden können, welche Software hierfür nötig ist und wir geben einen Ausblick dazu, was nun mit diesen Daten gemacht werden kann.

e-news November 2016


 

Neue Klemmen für Alu- und Kupferleiter

RKA AnwendungsbeispielMüssen Sie auch immer öfter Aluminiumleiter anschließen und suchen dafür passende Klemmen? Genau für diesen Fall gibt es eine Reihe von Klemmen, die sowohl für Aluminium- als auch für Kupferleiter geeignet ist!

Vermutlich kennen Sie schon unsere berührungsgeschützten Hauptleitungsklemmen, die es sowohl für Kupferleiter (Link zu dieser Rubrik) als auch für die Verwendung mit Aluminun- & Kupferleiter (Link zu dieser Rubrik) gibt. Hier wurde in letzter Zeit das Angebot deutlich erweitert: neben neuen Polvarianten gibt es die Klemmen nun in einer Vielzahl von Farben. Allen gemein ist die Möglichkeit, die Klemmen ganz einfach durch Anreihen zu kombinieren.

Neu hingegen sind die Reihenklemmen für 50 und 95mm². Diese gibt es mit 2 bzw. 4 Klemmstellen, selbstverständlich farblich markiert und als 3-polige Variante.

Achtung! Neben der grundsätzlichen Eignung und Freigabe für die Verwendung von Aluminiumleiter ist es wichtig, die speziellen Installationsvorschriften zu beachten. Diese liegen jeder Klemme bei!





e-news November 2016


 

Lichtsteuerung – einfach ein Muss!

Moderne Beleuchtung = gesteuerte Beleuchtung! Egal, ob Ihre Motivation in der täglichen Steigerung des Komforts oder in der Erzielung einer deutlichen Energieeinsparung liegt: moderne Beleuchtung benötigt Steuerung!

Für viele mittlerweile selbstverständlich ist die Tatsache, dass in der Beleuchtung durch die Umrüstung von konventioneller Technik auf LED-Technik gute Einsparungserfolge erzielt werden können. Wer darauf achtet, qualitativ hochwertige Leuchten einzusetzen und diese vom Profi geplant und montiert bekommt, hat zudem die Sicherheit, das passende „gute“ Licht bei langer Lebensdauer zu erhalten.

Leider wird in viel zu vielen Fällen immer noch darauf verzichtet eine Lichtsteuerung zu verbauen. Dabei kann erst dadurch das volle Potenzial der Energieeinsparung – der Effekt der Steuerung ist meist deutlich größer als die der LED-Umrüstung!!! – und der Steigerung des Komforts und der Lebensdauer erreicht werden. Viele der aktuellen LED-Leuchten sind bereits standardmäßig dimmbar ausgeführt oder mit geringen Aufpreisen als dimmbare Versionen erhältlich. Auch die Steuerung selbst besteht zumeist nur aus wenigen Komponenten. Die Kosten (inklusive Planung und Inbetriebnahme) sind überschaubar und die Montage dank des einheitlichen DALI-Standards sehr einfach.

Lichtsteuerung einer Mehrzweckhalle, wir von e-term berieten LTGEin Beispiel, bei dem der Planer dem Kunden ein Lichtsystem anstelle von Leuchten verkauft hat, war letztens im i-magazin nachzulesen. Die Firma LKD aus Salzburg hatte dabei ihren Kunden bei der Erneuerung der Beleuchtung einer Mehrzweckhalle beraten und ihm eine Komplettlösung angeboten – in diesem Fall mit Unterstützung durch e-term. Wir durften bereits im Vorfeld LKD beraten, um die für die Anwendung idealen Komponenten auszuwählen. Bei der Inbetriebnahme vor Ort unterstützten und schulten wir den Kunden, damit dieser künftig selbst Veränderungen vornehmen kann.

Hier geht’s zum Projektbericht im i-magazin.

Für alle, deren Interesse dem Thema Licht allgemein und Steuerungen im Speziellen gilt, können wir auf die halbtägige Schulung der Lichttechnischen Gesellschaft zum Thema „Grundlagen Licht“ in Wien verweisen. Dort wird am 21. Oktober im Haus der Wien Energie der Bogen von der Lichtplanung über die Effizienz von LED bis hin zu Steuerungen gespannt. Unser Produktspezialist Klemens Gratzel wird den Bereich der Steuerungen abdecken.
Details und Anmeldung finden Sie direkt auf der Homepage der LTG.

Gerne beraten, planen und unterstützt Sie darüber hinaus unser Team im Vertrieb oder Sie buchen eine individuelle Schulung aus unserem Schulungskatalog!



e-news Oktober 2016


 

Energiemonitoring bei e-term - Teil 1

Johannes Prast mit e-TankstelleKennen Sie das Sprichwort „Wasser predigen und Wein trinken“? Damit genau das bei uns nicht passiert, haben wir uns entschlossen die Energieverbräuche unseres kompletten Gebäudes zu erfassen, zu speichern und auszuwerten.

Die Motivation hierfür hat gleich 3 Gründe:

Für unsere Kollegen im Verkauf schaffen wir dadurch ein Demoprojekt, für unseren Mitarbeiter Johannes Prast (Foto rechts) ein Projekt zum Üben und Testen und natürlich um Klarheit über unsere Energieverbräuche zu bekommen und Verbesserungen bewerten zu können.

Energieverbräuche in gewerblichen Gebäuden zu senken ist für jeden Betreiber fixes finanzielles Ziel und in Großbetrieben gesetzlich verpflichtend. In unserem Fall ist das Teil unserer Ideologie, denn wir haben in unseren Grundsätzen Ökologie und Ökonomie festgeschrieben. Auch wenn wir nicht der klassische Großenergieverbraucher sind, bei dem sich große Einsparungen erzielen lassen, sind wir davon überzeugt, dass es auch bei uns Ansatzpunkte zur Verbesserung gibt, die wir finden und umsetzen wollen.

Grundsätzlich geht es dabei, wie auch für die EN 50001 (siehe Info der WKO) beschrieben, darum, Verbraucher zu messen, wiederkehrend auf Verbesserungsmöglichkeiten zu bewerten und Maßnahmen umzusetzen. e-term berät, plant und liefert die für die Messung erforderliche Hardware.

Jürgen Pfungstädter von e-termDie Abwicklung

Zuerst erstellten wir das Konzept in dessen Pflichtenheft unter anderem die Ausgangssituation und die Zielsetzung des Kunden geklärt werden. Auch die örtlichen Gegebenheiten wurden bereits zu diesem Zeitpunkt erfasst, um festlegen zu können, was, wo und wie gemessen werden soll. Dabei beginnt man typischerweise bei der netzseitigen Zuleitung und geht dann immer weiter ins Detail (z.B. Gebäudebereiche wie Lager, Verwaltung oder sogar einzelne Großverbraucher wie Maschinen). In unserem Fall erfassen wir neben der Zuleitung die drei Gebäudeteile getrennt und die „Großverbraucher“ Server und E-Tankstelle.

Der Projektstart erfolgte mit der ersten Besprechung am 01. Juli 2016. Im Zuge der Besichtigung mit Klemens Gratzel, Jürgen Pfungstädter (Foto links) und Johannes Prast wurden im Grundriss die Zählstellen vermerkt, die Materialliste erstellt sowie festgehalten, wo Umbauten (z.B. Zähler mit Schnittstelle, Datenverbindungen) nötig sind. Dies wurde gemeinsam mit einem Terminplan und einer Kalkulation im Pflichtenheft erfasst.

Nach Bestätigung des Pflichtenheftes wurden die Bestellungen getätigt und ein externer Elektriker mit dem Verlegen der Kabel und der Installation der zusätzlichen Zähler beauftragt.

Die zur Durchführung des ersten Teils benötigte Hardware finden Sie übrigens hier.

Wie es weitergeht, erfahren Sie im zweiten der dreiteiligen Serie in den nächsten e-news!

 

e-news Oktober 2016


ready2mains - Dimmen über die Netzleitung

ready2mainsWäre das nicht praktisch, wenn Sie über die normale 3-polige Standardverkabelung dimmen könnten? Genau das ist mit der ready2mains Technologie nun möglich – und noch viel mehr!

ready2mains ermöglicht Ihnen neben der Dimmung mittels Taster, DALI oder DSI zusätzlich die Konfiguration der LED-Konverter. Somit ist es beispielsweise möglich den eingestellten Strom der LED-Konverter aus der Ferne ganz einfach zu verändern!

Wie das funktioniert können Sie hier auf Youtube sehen (englisch):

ready2mains – Dimmen über die 3-polige Standardverkabelung
ready2mains – Inbetriebnahme und Konfiguration über die 3-polige Standardverkabelung
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Alles was Sie dafür benötigen ist ein LED-Konverter von Tridonic mit ready2mains Fähigkeiten. Da diese Technik in vielen Konvertern standardmäßig und ohne Aufpreis vorhanden ist, steht dem Dimmen nichts im Wege. Dabei gibt es sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich eine Vielzahl von Geräten. Einfach im Produktfilter auf der Tridonic Homepage das gewünschte Dimmsignal „ready2mains“ auswählen und aus den möglichen Geräten das für Sie passende aussuchen.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Planung Ihrer Anlage – fragen Sie unseren Produktspezialisten Klemens Gratzel.

e-news September 2016


 

Heute schon verschraubt?!

Kabelverschraubungen POWTL & MSWTLKabelverschraubungen sind im Elektrobereich ein selbstverständliches Utensil. Doch eine Kabelverschraubung ist nicht gleich eine Kabelverschraubung.

Technische Raffinessen wie z.B. die angespritzte, doppelte Dichtlippe für die Schutzart IP68 sorgen dafür, dass bei Kunststoffverschraubungen bis Größe M40 keine zusätzliche Dichtung benötigt wird – was wiederum Zeit und damit Geld spart. Die Lammellentechnik bei Kunststoff- wie auch Metallverschraubungen ermöglicht einen großen Klemmbereich des Kabels, was den Vorteil mit sich bringt, mit einer statt mit mehreren Größen der Verschraubung arbeiten zu können. Vorausgesetzt das Anschlussgewinde passt in das Gewinde.

Nicht zuletzt bietet die e-term Kabelverschraubung alle gängigen Zertifizierungen und Materialeigenschaften, um der Bürokratie und den technischen Anforderungen gerecht zu werden – Top Beratung der e-term-Spezialisten inklusive!

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • bis M40 bei Kunststoffverschraubung er. keine zusätzliche Dichtung nötig
  • großer Klemmbereich des Kabels bei Kunststoff- und Metallverschraubungen
  • lange und kurze Anschlussgewinde verfügbar
  • je nach Typ zertifiziert und geprüft durch DEV, UL, ATEX, DNV,GL, RoHS, EN 50262
  • individuelle Beratung für die richtige Auswahl der Verschraubung

Sie wollen diese Kabelverschraubungen nun auch sehen? Hier geht’s zum Shop!

e-news September 2016


 

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