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05 | Mess- & Regelungstechnik

Stromwandler - wofür eigentlich?

StromwandlerUm hohe Ströme und Spannungen in Groß- und Industrieanlagen messen und auswerten zu können, müssen diese zuerst mit einem gewissen Wandler-Verhältnis (üblicherweise x/5A oder x/1A) heruntertransformiert werden.

Hier kommen Stromwandler ins Spiel. Stromwandler werden zu Mess- und Schutzzwecken und idealerweise ab einer Stromstärken von 40A eingesetzt. Um eine Messung zu ermöglichen, werden damit primäre Ströme in gleichartige, sekundäre Ströme umgewandelt. Dafür sind die Messinstrumente an einer Sekundärwicklung angeschlossen während der zu messende Strom der Primärwicklung zugeführt wird.

Klassisch werden induktive Wandler in verschiedenen Bauformen eingesetzt:

Aufsteckstromwandler: Hierbei wird der Wandler direkt auf die Stromschiene oder den Leiter aufgesteckt und verschraubt. Sie eignen sich vor allem bei Erstmontagen, da der Aufbau sehr robust ist.

Klappwandler: Diese eignen sich vor allem bei nachträglichen Aufrüstungen an bestehenden Anlagen, weil der Ringkern einfach aufgeklappt und über den Leiter geschoben wird, ohne dabei die Stromleitung zu unterbrechen.

Mini Klappwandler: besonders bei der Montage mit engen Platzverhältnissen geeignet. Sie können aufgrund ihrer Größe nur bis ca. 1000A Primärstrom gefertigt werden.

Rogowski Spulen: Die Rogowski Spule ist eine toroidförmige Luftspule, das heißt, sie hat keinen ferromagnetischen Kern.  Rogowski Spulen werden geteilt geliefert, das heißt sie können auf den Leiter montiert werden ohne die Stromleitung zu unterbrechen. Sie werden für Primärstrom von bis zu 4000A hergestellt. Meist werden sie in Verbindung mit einem Messumformer verwendet, bei dem Primär- wie Sekundärstrom eingestellt werden können.


e-news August 2016


 

Was ist eine Lastoptimierung und wo macht sie Sinn?

LastoptimierungIn Zeiten von Kosteneinsparungen ist es nötig neben dem Einsatz von energieeffizienten Geräten besonderes Augenmerk auf die Spitzenlasten zu legen.

Denn Spitzenlasten verursachen doppelt Kosten: Zum einen direkt aufgrund von Nachzahlungen bei Anschlussleistungsüberschreitung. Zum anderen muss in weiterer Folge die Anschlussleistung erhöht werden, was wiederum zu höheren monatlichen Kosten führt. Die Lastoptimierung überwacht die angeschlossenen Verbraucher und schaltet diese kurzzeitig ab. So wird verhindert, dass alle großen Verbraucher gleichzeitig am Netz sind.

Besonders häufig werden Lastoptimierungen in Hotels und Gastbetrieben eingesetzt, finden aber auch in der Industrie Ihre Anwendung. Auch bestehende Leitungen, welche nicht stärker belastet werden dürfen, profitieren von einer Lastoptimierung zur Vermeidung der Kapazitätsüberschreibung. Zusätzlich lassen sich mit den im System gespeicherten Grund- und Spitzenlasten samt Lastverläufen bereits Rückschlüsse auf Energiefresser und schlecht eingestellte Anlagen ziehen.

Zu den Kosten: je nach Netzebene kostet eine zusätzliche kW Anschlussleistung bis zu EUR 200,- bei der Herstellung und EUR 90,- pro kW und Jahr. Bei einer angenommenen Zusatzleistung von 30kW kommen auf diese Weise schnell Kosten in der Höhe mehrerer Tausend Euro zustande. Dem gegenüber stehen Lastoptimierungen die komplett bereits ab EUR 1.500,- verfügbar sind.

Wir – als klima:aktiv Partner – stehen Ihnen bei Interesse gerne zur Verfügung und finden Ihre passende Lösung!

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e-news Juni 2016


 

Direkt-, Wandler- und Lastgangzähler von SBE-Acean

Durch die Verschmelzung der EKS-Huter GmbH mit der e-term (wir berichteten in der letzten Ausgabe), können wir Ihnen das Zählersortiment des französischen Spezialisten SBE-Acean anbieten.

SBE bietet neben einfachen einphasigen Zählern ein komplettes Spektrum an Wandler- und Direktzählern bis hin zu Lastgangzählern mit integrierter Aufzeichnung. Selbstverständlich sind alle Zähler sowohl in geeichter als auch in ungeeichter Version erhältlich und können über verschiedenste Schnittstellen (z.B. ModBus, MBUS) ausgelesen werden.

Gerne bauen wir für Sie die Zähler in unsere Gehäuse ein (z.B. KV-Automatengehäuse oder Enystar von Hensel). Natürlich beraten wir darüber hinaus in Bezug auf eine zentrale Datenerfassung und Auswertung via Datenlogger bis hin zu EN 50001-konformen Messsystemen (vgl. Energieeffizienzgesetzinfo der WKO) für Industrieanlagen.

Sie benötigen eine mobile Zählererfassung im Vollgummiverteiler, um auch auf der Baustelle den Verbrauch im Blick zu haben? Sprechen Sie uns für Ihr individuelles Angebot an – wir beraten Sie gerne!

> zum Katalogauszug Zähler

e-news November 2015


Energiemanagement leicht gemacht

Das neue Energieeffizienzgesetz (EN 50001) ist in aller Munde. Aber für wen besteht nun die geseztliche Plicht und was ist zu tun?

Eine gute Übersicht hierzu bietet die Spezialseite der Wirtschaftskammer (PDF) oder direkt die Seite der Monitoringstelle.

Abgesehen von der Vorschrift sich mit dem Thema zu befassen, sollte man dies vor allem aus unternehmerischen Gründen tun, denn Energiemanagement lohnt sich!

Ein Energiemanagementsystem hat als wesentliches Ziel die Reduktion des Energieverbrauches und somit der Energiekosten.

Neben der Bereitschaft sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, ist eine erste Voraussetzung, dass man die Verbraucher kennt und misst. Um mit dieser Methode Einsparmöglichkeiten, sowie Daten für spätere Vergleiche zu generieren, ist ein zuverlässiges Messsystem nötig.
Bei der Konzeption und beim Aufbau eines solchen Systems unterstützen Sie unsere Experten! Natürlich konform der aktuellen Richtlinien. Auf diesen Messungen aufbauend, erhalten Sie automatisch Berichte und Auswertungen, die Ihnen in weiterer Folge beim Auffinden von Verbesserungspotentialen helfen.

Energieerfassungs-Systeme gibt es in unterschiedlichen Dimensionen und Konfigurationen, angepasst an Ihre jeweilige Situation. Fragen Sie uns nach Ihrer Lösung!

> FW Systeme Energiemanagement-Übersicht

e-news Januar 2016


 

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