Moderne Prozesssteuerung  (MBus und ModBus)  18.08.2017

Busarten:

MBUS

Als Feldbussystem misst der MBUS (MeterBUS) genutzte Energie – von Strom über Gas bis hin zu Wärme bzw. Wasserverbrauch – und leitet diese mittels elektrischer Datenübertragung weiter. In Stromzählern, zum Beispiel, kann damit der Stromverbrauch festgehalten und übermittelt werden. Somit handelt es sich um ein Kommunikationssystem zur Zählerdatenübertragung für verschiedene Sensoren und Aktoren.

Die Übertragung erfolgt seriell auf einer verpolungssicheren Zweidrahtleitung von den angeschlossenen Geräten (slaves) zu einem Master. Der Master kann beispielsweise ein eigenständiges Gerät oder ein PC mit einem Pegelwandler sein. Dieser fragt über den BUS die Zähler ab. Für die Verkabelung selbst ist kein bestimmter Aufbau (Strang/Stern) vorgeschrieben – zu beachten gibt es nur die Leitungslänge bzw. den Kabelquerschnitt. Pro Segment sind maximal 250 Zähler erlaubt – größere Anlagen werden mit Hilfe von Repeatern zusammengeschalten.
 

ModBUS

Der ModBUS ist ein Kommunikationsverfahren, welches auf jener Master-/Slave-Architektur aufbaut. Jeder Busteilnehmer muss dazu eine eindeutige Adresse besitzen. Dabei ist in der Regel die Adresse 0 für einen Broadcast-Befehl reserviert. Jeder Teilnehmer darf Nachrichten über den BUS senden, jedoch wird dies durch den Master initiiert und ein adressierter Slave antwortet. Mittels ModBUS können somit ein Master (z. B. PC) und mehrere Slaves (z. B. Messsysteme) verbunden werden. Dabei gibt es zwei Versionen – serielle Schnittstelle und Ethernet – und folgende 3 Protokolle:
 
  • ModBUS RTU (Remote Terminal Unit)
    Modbus RTU überträgt die Daten in binärer Form. Dies sorgt für einen guten Datendurchsatz, allerdings können die Daten nicht direkt vom Menschen ausgewertet, sondern müssen zuvor in ein lesbares Format umgesetzt werden.
  • ModBUS TCP
    Modbus/TCP ist RTU sehr ähnlich, allerdings werden TCP/IP-Pakete verwendet, um die Daten zu übermitteln. Dadurch, dass hier keine Prüfsummenbytes zu berechnen sind, ist die Implementierung eines Treibers für die TCP-Schnittstelle einfacher als für die serielle Schnittstelle.
  • ModBUS ASCII
    Im ASCII-Modus beginnen Nachrichten mit einem vorangestellten Doppelpunkt. Die ersten zwei Bytes enthalten zwei ASCII-Zeichen, die die Adresse des Empfängers darstellen. Der auszuführende Befehl ist auf den nächsten zwei Bytes codiert. Über ein Zeichen folgen die Daten.

 

Zähler:

DZ65 MBUS, ModBUS & MID

Energiezähler sind zur Messung der verbrauchten Energie unumgänglich. Wir von e-term bieten eine ganze Palette verschiedenster Zählertypen an, unabhängig davon, ob für Wechselstrom oder Gleichstrom bzw. geeicht oder ungeeicht. Auch spezielle Zähler, wie zum Beispiel Wandlerzähler sind bei uns keine Seltenheit. Der wohl gängiste Zählertyp, der 65A Drehstromzähler mit einer Versorgung von 3x 230V/400V und einem Anlaufstrom von 40mA wird von uns in einer geeichten und ungeeichten Form angeboten. Eine passende Programmierschnittstelle zur Anbindung an die verschiedensten erhalten Sie ebenfalls bei e-term. Mit 6 Teilungseinheiten ( 1TE=18mm ) ist der Zähler sehr kompakt und einfach zu verbauen. Zähler mit anderen Stromstärken, von 32A bis hin zu 100A bzw. mit 4 TE runden unser Sortiment ab.

 

Multimeter:

Energie- und Leistungsmessgeräte/Netzanalysegeräte am Beispiel TNM96

Dieses Multimeter ist mit mehreren Besonderheiten ausgerüstet, welche manche Messungen sinnvoll ergänzen: Das TNM96-ETN-II ist ein kompaktes, dreiphasiges, sehr genaues, multifunktionales Leistungsmessgerät, das speziell für die Energie- und Leistungsmessung in Energieverteilungsanlagen entwickelt wurde. Über eine TCP-Schnittstelle, mit den gängigen Protokollen BACnet und Modbus, kann das Messgerät über einen Webbrowser bedient und konfiguriert werden.

Das TNM96-ETN-II  stellt damit eine unverzichtbare Hilfe dar für jedes Energiemanagement zum Anzeigen der Min- und Max- Werte, der Wirk- und Blindleistung, der Oberschwingungen bis zur 63. Harmonischen* und vieles mehr.

*Als harmonisch wird eine Schwingung bezeichnet, deren Verlauf durch eine Sinusfunktion beschrieben werden kann.

Für mehr Informationen oder spezifische Beratung, kontaktieren Sie unsere Experten im Produktmanagement:
Manuel Margreiter, BA


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